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10.8.07: Abstecher in berühmte Wintersportorte


Ein kurze Fahrt führte mich ins Eisschnelllauf-Mekka Inzell, der Heimat der mehrfachen Weltmeisterin und Olympiasiegerin Anni Friesinger. Natürlich liess ich mir eine Besichtigung des Eisstadions nicht entgehen:-) Der Anblick war eine echte Überraschung: Einerseits war das Stadion viel kleiner und älter, als ich erwartet hätte; andererseits ertaunten mich auch die sehr langen Geraden und die extremen Kurvenradien!

Eine unerwartete Wetterbesserung verschönerte die an sich schon herrliche Fahrt durch die traumhaften Hügel und Wälder mit wunderbarer Aussicht auf die Gipfel der Chiemgauer Alpen:-) Ich entschied mich den Ort Ruhpolding links liegen zu lassen und direkt in Richtung Biathlonzentrum zu fahren.

Im Gasthof "Fritz am Sand", wo den Autogrammen zufolge schon so manche (Biathlon-)Sportgrösse zu Gast war, machte ich einen Zwischenstopp. Um doch noch etwas von der bayerischen Kultur mitzubekommen, bestellte ich eine einheimische Spezialität: Das Menu mit Sauerbraten, Knödel und Kraut schmeckte vorzüglich:-)

Im Biathlon-Zentrum herrschte reges Treiben: Auf den "Loipen" fuhren Kinder auf ihren Inline-Skates um den Sieg und auch am Schiessstand + auf der Schanze trainierten diverse Nachwuchsathleten fleissig!

Vorbei an glasklaren Seen und Bächen ging es auf herrlichen Waldwegen in Richtung des dritten bekannten Wintersportortes Reit im Winkl. Die Besichtigung der Schanze war nicht besonders eindrücklich, aber immerhin ist sie schön gelegen und es weideten sogar Schafe in deren Auslauf...

Kurz vor es über die Grenze nach Österreich ging, nutzte ich die Gelegenheit meine lange mitgeführte deutsche Telefonkarte zu gebrauchen: Ich rief Miriam an und lud sie ein, mich (wie bereits zu Beginn der Tour) auf den letzten Etappen zu begleiten! Erfreut sagte sie zu:-)

Auf einem Feldweg, welcher direkt durch den Golfplatz führte, ging es über die Grenze nach Österreich... Damit war das letzte Land vor meiner Rückkehr in die Schweiz erreicht!

Wieder zurück am Inn erlebte ich einen "Schock": Nach traumhafter Fahrt duch die grösstenteils ruhigen, idyllischen Berge war ich auf dem öden Inn-Damm plötzlich immensem Verkehrslärm ausgesetzt:-( Nun hiess es zwei Tage und Nächte (bis Landeck, wo die Autobahn das Inntal verlässt) durchzubeissen...

Als einzig valablen Platz für mein Zelt machte ich auf der Karte den Stimmersee bei Kufstein aus! Aufgrund fehlender Alternativen liess mich die Dämmerung dann auch ein Verbotsschild lässig übersehen;-) Warum der Stimmersee trotz seiner Nähe zur Bahnlinie und vor allem zur Autobahn als Erholungsraum bezeichnet wird, blieb mir ein Rätsel...




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