marc.beachman on tour

                     
     
 
 

Home

Berichte

Route

Etappen

Fotos

Kontakt

 

 

 

 

 

 

 

16.7.07: Zeitreise in die Vergangenheit;-)


Nachdem ich gestern nur unweit der Grenze das Zelt aufgeschlagen hatte, hiess es heute beim Mittagshalt meine übriggebliebenen estnischen Kronen in lettische Lats zu wechseln. Das Erstaunliche dabei war, dass die lettische Währung stärker als der Schweizer Franken ist, d.h. für einen Lats muss man rund CHF 2.50 bezahlen...

Die Pause in Alûksnes nützte ich ausserdem, um wieder einmal aufs Internet zu gehen und die E-Mails zu checken, aber auch die Resultate des Gigathlons mit Interesse zu verfolgen! Mit Freude erfuhr ich von grandiosen Leistungen vieler Kollegen:-)

Auf Sandpisten ging es durch noch ländlicheres Gebiet als in Estland. Gelegentlich waren sogar Pferd + Wagen zu sehen... In dieser Idylle fühlte man sich wie zurück in die Vergangenheit katapultiert!

Von Zeit zu Zeit wurde ich aber jäh aus dieser Zeitreise gerissen: Einerseits durch vorbeirasende Lastwagen und Busse, die einem in einer riesigen Staubwolke zurückliessen! Mehr noch aber durch in horrendem Tempo, risikoreich überholende Autos...

Besonders gefährlich wurde es dabei, wenn ich wieder einmal Richtung linke Strassenseite abdriftete, weil dort die Sandpiste etwas besser fahrbar erschien! Warum fast immer die "falsche" Fahrbahn weniger Schlaglöcher aufwies, gehört wohl ins Kapitel "Warum fällt das Brot stets auf die Seite mit der Butter?";-)

Jedenfalls konnte ich einmal nur mit grossem Glück eine Kollision mit einem rechts überholenden Raser verhindern! Daraufhin habe ich mir geschworen, wieder vorsichtiger zu fahren und eben auch die schlechtere Strassenseite in Kauf zu nehmen...

Die Fahrt führte im Laufe des Tages an einer (sogar auf meiner Karte eingetragenen) Sehenswürdigkeit vorbei! Obwohl ich keine Ahnung hatte, was es dort tatsächlich zu sehen gab, wollte ich mir dies nicht entgehen und mich überraschen lassen!

Die Sehenswürdigkeit stellte sich als eine Art Heimatmuseum heraus, das aber leider geschlossen war:-( Die rund 500 Meter Umweg haben sich aber trotzdem mehr als gelohnt: Ein grosser Strauch voll behangen mit feinsten Trübeli (wie wir den Johannisbeeren sagen) erwartete mich dort und liessen mich fast nicht mehr los...





zurück zur Übersicht