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22.6.07: "Midsommarafton på Udden i Kangos"


Auf abgelegenen Strässchen (wo wahrscheinlich noch nie ein Tourist geschweige denn ein Velofahrer durchgereist ist...) fuhren wir entlang von mehreren grossen, spiegelglatten Flüssen, durch riesige Wälder, vorbei an schönen Seen und erstaunlicherweise herrlich blühenden Wiesen mit prächtigen Butterblumen:-)

Unseren ersten Halt machten wir heute erst nach ungefähr 50 Kilometern und hatten dabei grosses Glück, dass der Laden um 13.15 Uhr noch offen war! Weil heute nämlich der für die Einheimischen (wahrscheinlich) schönste Tag des Jahres, Mittsommernacht, angesagt war, hätte der Laden eigentlich schon um 13.00 geschlossen sein sollen... Mit dem in aller Eile eingekauften Essen begaben wir uns zu den vor dem Laden bereitstehenden Tisch mit Stühlen und genossen ein leckeres Mittagessen:-)

Der heutige Wasserstopp war gleichermassen erfreulich wie jener von gestern: Die sich in Festlaune befindenden Einheimischen luden uns spontan zu Kaffee und Kuchen ein:-) Der Grossvater, selber ein begeisterter und ambitionierter Sportler, war besonders erfreut über unseren Besuch und hätte uns am liebsten gleich begleitet;-) Schade war nur, dass er leider kein Englisch spricht und unser Schwedisch auch zu wünschen übrig lässt...

Unter leichtem Regen absolvierten wir danach die letzten Kilometer und fuhren nach Kangos. Unsere Gastgeber hatten uns nämlich mitgeteilt, dass dort eine Mittsommernachts-Party stattfindet! Unser Zelt schlugen wir am grossen Fluss direkt neben dem Festplatz auf.

Nach dem Abendessen machten wir uns dann auf, um mit den Einheimischen den "Midsommarafton på Udden i Kangos" zu feiern! Stefan hatte sich dafür richtiggehend rausgeputzt, ich markierte eher den etwas ungepflegten Tourenfahrer;-)

Wir genossen das gemütliche Fest in vollen Zügen:-) Es gab zwar keine speziellen Attraktionen, aber es war sehr amüsant den begeisterten und fröhlichen, teilweise natürlich auch ziemlich betrunkenen Einheimischen beim Tanzen zuzuschauen...

Im Saal spielte eine Tanzband vor allem für die Älteren, während im Pub eine Band für die Jüngeren rockte! Stefan machte auf der Tanzfläche eine gute Figur, während ich meine Achillessehnen-Beschwerden als Entschuldigung gebrauchen konnte... Sie hatten also wenigstens für einmal etwas Gutes;-)

Es gab ausserdem noch eine Tombola, wo wir natürlich auch unser Glück versuchten! Tatsächlich gewann ich einen kleinen Preis, den ich nun als (weiteren) Glücksbringer mitführe:-)

Kurz vor Schluss des Festes merkten wir dann noch, dass wir nicht die einzigen Ausländer waren, die sich unter die Einheimischen mischten... Drei Franzosen, welche in der Gegend am Bäume pflanzen sind, hatten auch ihren Spass am Fest!


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