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12.6.07: Nächtliches Jogging


Am Morgen kommt der "Gastgeber" unseres Zeltplatzes vorbei, denn dieser befand sich am Rande eines Privatgrundstückes... Unser (ein bisschen) mulmiges Gefühl war aber unbegründet, er erkundigte sich lediglich, woher wir kommen und was wir vorhaben!

Am Morgen wurde Stefan bei unserem alltäglichen Gang in einen Laden, wo wir jeweils unser Frühstück einkaufen, mit den Tücken fremder Kulturen konfrontiert: Eigentlich wollte er ja normale Milch kaufen, erwischte aber die praktisch gleich aussehende Filmjölk, eine ziemlich dickflüssige Sauermilch;-)

Stefan beobachtete die Landschaft heute besonders aufmerksam und entdeckte so ein auf der Wiese liegendes, frisch geborenes Kälblein:-) Wenig später erreichten wir ein gigantisches Bauwerk, die Höga Kusten Bron. Es ist schon ein gewaltiges Erlebnis, mit dem Velo über diese eindrückliche Brücke zu fahren!

Im naheliegenden Tourismus-Büro wollten wir uns über einen Besuch des Skuleskogen Nationalparkes informieren: Leider war die anwesenden Damen zwar sehr sympathisch, aber nicht sehr hilfreich... Auf der verkehrsreichen E4 gelangten wir nach Droksta, wo wir auf die erwünschten Informationen hofften: Aber auch hier Fehlanzeige, das hiesige Tourismusbüro befindet sich im Umbau und hatte deshalb gar nicht geöffnet:-(

So machten wir uns eben auf eigene Faust und ohne detaillierte Karte auf, den viel gerühmten Nationalpark zu erkundschaften! Der erste Teil der Fahrt in Richtung Nationalpark war sehr ermüdend: Die Strecke ist zur Zeit nämlich eine riesige Baustelle und besteht nur aus grobem Schotter... Auf diesem Terrain war eines deutlich festzustellen: Vorteil Mountain-Bike:-)

Das heutige Etappenziel wollte hart erkämpft sein: Nun folgte nämlich auch noch ein äusserst steiler Aufstieg auf Naturstrasse! Das Zelt stellten wir inmitten des Waldes direkt am Eingang zum Skuleskogen Nationalpark auf.

Spontan entschieden wir uns nach dem Nachtessen mit einem nächtlichen Jogging den nächsten Hügel zu erklimmen, um den Sonnenuntergang zu bewundern! Vorbei am eindrücklichen Slåttdalsskrevan (einer tiefen Schlucht) führte unser Weg auf den knapp 300 Meter hohen Berg. Dort konnten wir die traumhafte Aussicht inkl. romantischer Abendstimmung geniessen:-) Danach legten wir uns auf den Felsen für einen kurzen Schlaf in unsere Schlafsäcke...


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