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24.5.07: Meer in Sicht!


Der heutige Tag wird mir als speziell ereignisreich in Erinnerung bleiben!

Der Tag begann zwar ganz gemächlich mit einer kurzen Einwärmfahrt bis Neubrandenburg. Die mittelgrosse Stadt nutzte ich gleich, um einige Erledigungen zu tätigen: eine winzige Schuhreparatur (die mich gleich 5 Euro kostete...), Kauf von neuen Unterhosen + einer Babycrème (um dem Wolf beizukommen, den ich mir aufgrund der langen Fahrten eingefangen hatte) und wieder einmal Gang zur Post bzw. Telefonat wegen meiner Identitätskarte...

Natürlich liess ich es mir auch nicht nehmen, einen kurzen Stadtrundgang durch die Stadt mit den vier (fast identischen) Toren zu unternehmen! Schliesslich wollte ich doch jene Stadt kennenlernen, woher die langjährige Brieffreundin meiner Schwester stammt...

Die Weiterfahrt führte mich dann wieder durch leicht hügeliges Gebiet auf Sandpisten und Pavés: Eigentlich schade, dass der Osten Deutschlands nicht auch einen Radklassiker wie Paris - Roubaix oder die Flandernrundfahrt austrägt...

Für meinen Gepäckträger waren die holprigen Wege aber leider zu viel des Guten und es löste sich eine Schraube! Behelfsmässig konnte ich die Sache dann reparieren, indem ich eine anderswo nicht unbedingt benötigte Schraube versetzte... Vielleicht ging ja an mir doch noch ein Handwerker verloren;-)

Die kurze Fahrt bis ins nächste Dorf konnte ich so jedenfalls problemlos meistern! Dort habe ich mich nach dem nächsten Veloservice oder einfach irgendeiner Reparatur-Werkstatt erkundigt. Die befragte Bauernfamilie bot mir gleich ihren "eigenen Reparaturservice" an und wir brachten gemeinsam mein Velo auf dem Bauernhof wieder auf Vordermann;-)

Daraufhin liess es sich das etwas seltsame Ehepaar nicht nehmen, mir ihren kleinen Hof zu zeigen und ein wenig mit mir zu plaudern. Natürlich konnte ich der frischen Milch, die sie mir anboten, nicht widerstehen und trank gleich mehrere Tassen. Zum Abschied beschenkten sie mich noch mit einem angeblich kleinen Stück Speck und mit ein paar, nämlich neun(!) Eiern:-)

Durch die ganzen Ereignisse des Tages war es schon ziemlich spät geworden, ich aber leider noch weit entfernt von meinen Tagesziel! So erlebte ich auf dem Velo wie die Sonne als riesiger Feuerball unterging, währenddem ich in horrendem Tempo Richtung Meer fuhr... Auf diese Weise konnte ich vor dem Eindunkeln noch einen geeigneten Zeltplatz auf einer schönen Wiese direkt am Meer finden:-)

Kochen war heute wieder im Halbdunkeln angesagt und ausserdem mit nur 2 dl Wasser, weil ich in der ganzen Hektik vergessen hatte, meine Bidons aufzufüllen... Das so zubereitete Tomatenreis war diesmal aber äusserst lecker und dazu gab es erst noch ein paar Scheiben Speck:-)


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